Boxen

Boxen ist ein Kampfsport zweier Athleten gegeneinander. Beim Boxen darf der Sportler nur mit seinen Fäusten kämpfen, jegliches schlagen mit anderen Körperteilen ist nicht erlaubt. Boxen hat eine lange Tradition. Schon bei den Olympischen Spielen der Antike war der Faustkampf Bestandteil des Programms. Bereits 3000 v Chr. Fanden Faustkämpfe zur Unterhaltung des Publikums in Ägypten statt. Boxen im heutigen Stil hat seinen Ursprung im England des 17 Jhd. Das erste Regelwerk wurde 1743 eingeführt die Broughton Rules. In diesem Regelwerk waren bereist Tiefschläge verboten und es durfte kein Gegner der am Boden lag geschlagen werden.

1838 wurden dann die London Price Ring Rules eingeführt und mit ihnen kam wurde auch zum ersten Mal ein Boxring eingeführt. Zu Zeiten der London Price Ring Rules wurde noch ohne Handschuhe geboxt, es gab lediglich Bandagen um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Erst ab dem Jahr 1892 wurden die Boxhandschuhe eingeführt. Das heutige Boxen gliedert sich in den Amateurbereich und den Profibereich. Zwischen beiden Bereichen des Boxsports gibt es weitreichende Unterschiede. Ein Kampf im Amateursport geht in der Regel über 4 Runden. Es ist Pflicht einen Kopfschutz zu tragen und das Trikot muss deutlich von der Hose zu unterscheiden sein. Die Boxhandschuhe haben eine weiße Markierung der Trefferfläche, dies ermöglicht den Punkterichtern unsaubere Schläge zu erkennen. Jeder Treffer der von mindestens 3 der 5 Punktrichtern innerhalb von einer Sekunde erkannt wird gilt als Punkt. Im Profibereich gibt es das 10 point must System bei dem der Sieger der Runde 10 Punkte bekommt der Verlierer 9. Ein Niederschlag bedeutet für den niedergehenden Boxer die Runde wird mit 8 Punkten gewertet.

Einer der größten Boxer aller Zeiten ist mit Sicherheit Muhammad Alli.

Im Boxen wird in Unterschiedlichen Gewichtsklassen geboxt wobei das Schwergewicht die populärste ist. Der größte Wettkampf im Amateurboxen sind die Olympischen Spiele im Profibereich die Weltmeisterschaft im Schwergewicht.