Judo
Siegen durch Nachgeben ist das Prinzip dieser Kampfsportart aus Japan. Judo bedeutet sinngemäß übersetzt " sanfter Weg". Judo wurde im späten 19 Jhd von Jigoro Kano aus der Kampfsportart Jiu- Jitsu entwickelt, indem er alle gefährlichen Tritte und Schläge strich. Judo wurde so zu einer Kampfkunst die weniger gefährlich und Verletztungsanfällig war. Judo war angeblich von seinem Erfinder als Selbstverteidigungskunst konzipiert.
Der größte Judoka aller Zeiten war unbestritten Masahiko Kimura, der nur 4 seiner Kämpfe verloren hatte den letzten im alter von 17 Jahren.
In Deutschland trat Judo zum ersten Mal 1906 auf und wurde von da an immer stärker. Nachdem 2. Weltkrieg verboten die alliierten die Kampfkunst bis ins Jahr 1948.
Seit den Olympischen Spielen in Tokio im Jahr 1964 ist Judo im Programm.
Heute gehört Judo zu den am Weitverbreittesten Kampfsportarten der Welt und wird in über 150 Ländern trainiert.
Im Judo gibt es wie in den meisten Kampfsportarten verschieden Grade. An den ereichten Grade die in der Gürtelfarbe dokumentiert werden, kann der ereichte Meisterschaftsgrad abgelesen werde. Es wird unterschieden in den Schülergürteln den Kyu. Der höchste Kyu grad ist der 1. Kyu und einem braunen Gürtel.
Bei den Meistergürteln (Dan) gilt die Skala vom 1. dan mit einem schwarzen Gürtel bis zum 10.dan mit einem roten Gürtel. Gürtel oberhalb des 5. dan können nicht mehr durch eine Prüfung erkämpft werden sondern werden verliehen. Es sind die so genannten Großmeistergürtel. Jeder Dan unterhalb des 6. dan kann mithilfe einer erfolgreich abgelegten Prüfung erworben werden.
Ziel im Judosport ist es den Gegner nach Punkten zu besiegen. Im Judo gibt es eine ganze Reihe von Wertungen die wichtigste hierbei ist der Ippon. der Ippon wird erteilt wenn der Werfer den Gegner zum großen Teil auf den Rücken wirft. Sollte es einem der Kontrahenten gelingen den Gegner kontrolliert auf den Rücken zu werfen so ist der Kampf für den Werfenden entschieden.