Kampfsport
Kampfkunst bezeichnet heute eine Vielzahl unterschiedlicher Kampfstile. Meist sind dies Selbsterteidigungstechniken oder auch Angrifsstile.
Eine sehr bekannte Kampfkunst ist Karate. Karate bedeutet übersetzt soviel wie "leere Hand". Beim Karate Kampf wird hauptsächlich mit schlag- stoß-, tritt- und Blocktechniken gearbeitet. Karate stammt ursprünglich aus China wo es ähnlich dem Kung Fu im Shaolin Tempel vom einem Buddhistischen Mönch namens Daruma Taishi entwickelt wurde. Diese Legende ist allerdings unter Historikern umstritten. Das heutige Karate entwickelte sich auf der japanischen Insel Okinawa.
Wie im Judo oder in manch anderen Kampfsportarten wird auch im Karate eine Graduierung benutzt um die verschiedenen Meistergrade zu dokumentieren. In Deutschland existieren 9 Kyu Grade und 10 DAN Grade. Der 10. DAN ist der höchste Grad und wird mit einem schwarzen Gürtel dokumentiert. Karate ist nicht olympisch ist aber eine vom IOC anerkannte Sportart. Der Wettkampfgedanke liegt vielen Karateka aber fern da Karate eigentlich eine Selbstverteidgungssportart ist und nicht dem Angriff dient.
Eine weitere Kampfkunst ist Taekwondo. Taekwondo stammt ursprünglich aus Korea. Taekwondo ist eine noch recht junge Kampfkunst. Sie wurde zu Zeiten der japanischen Besatzung in Korea entwickelt und enthält somit Einflüsse durch das japanische Karate. Taekwondo ist seit den olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 olympische Disziplin. Der einzige vom IOC anerkannte Weltverband ist der WTF World Taekwondo Federation, ihr Sitz ist in Seoul. Taekwondo ist im Gegensatz zum Karate ein Wettkampfsport bei dem es verschieden Teildisziplinen gibt Formenlauf, Selbstverteidigung, Einschrittkampf, Bruchtest, Freikampf, Wettkampf, Grundschule. Die bekanntesten Disziplinen sind der Wettkampf der in Leicht-, Semi- oder Vollkontakt erfolgen kann und der Bruchtest bei dem Gegenstücke mithilfe von Taekwondo Techniken zerstört werden.
Beim Formenlauf werden festgelegte Techniken in vorgegebener Reihenfolge ausgeführt. In Filmen sieht man sehr oft die Selbstverteidigung gegen einen oder, was sicherlich noch spektakulärer wirkt, mehrere Gegner. Es gibt weit mehrere Kampfkunstarten als die beiden hier genannten jedoch sind sie wohl die bekanntesten.