Rudern
Das Rudern ist eine Wassersportart bei der Kraft und Ausdauer die wichtigsten Faktoren sind. Ziel im Rudersport ist es eine bestimmte Strecke in der kürzesten Zeit zureichen.
Es gibt verschiedene Bootsklassen die sich im hauptsächlich in erster Linie durch die Anzahl der Sportler die in den Booten sitzen unterscheiden. Es gibt Bootsklassen die einen Steuermann besitzen und auch Klassen die keinen Steuermann besitzen. Folgende Bootsklassen sind olympisch der Einer, der Doppelzweier, Zweier ohne Steuermann, Doppelvierer, Vierer ohne Steuermann, Achter. Der Achter ist in jedem Ruderwettkampf das absolute Highlight.
Der erste Ruder Wettkampf fand bereits im Jahr1715 in England statt, die erste Regatta fand 1775 auf der Themse in London statt. Das Rudern zählt zu den gesündesten Sportarten und wirkt sich auf alle Hauptmuskelgruppen positiv aus. Es stärkt den Kreislauf und kann bis ins hohe Alter betrieben werden. Diese Vorteile machen das Rudern zu einer der beliebtesten Breitensportart in Deutschland. Der Ruderweltverband heißt FISA. Die größten Wettkämpfe im Rudersport sind zweifelsohne die Olympische Regatta und die Weltmeisterschaften.
Es gibt hier wie in fast allen Ausdauersportarten aber auch extrem Wettkämpfe wie zum Beispiel das 24 Stunden rennen von Berlin. Bei diesem Rennen muss innerhalb von 24 Stunden eine möglichst große Strecke mit dem Rudergerät zurückgelegt werden. Als härteste Langstreckendistanz gilt immer noch die Tour de Lac rund um den Genfer See.
Neben den extremen Herausforderungen an Mensch und material in den ultra Langdisztanzen geht es beim Wanderrudern mehr um das erleben an sich. Vom Wanderrudern spricht man ab einer strecke von 30 km. Es ist eine äußerst lohnende Art seinen Sport zu betreiben kann man doch einen Flusslauf von Anfang bis ende befahren. Der wohl berühmteste Ruderwettkampf der Welt ist das so genannte Boat Race auf der Themse, bei dem sich die Universitäten von Oxford und Cambridge ein sportliches Duell liefern. Diese traditionsreiche Rennen wird jährlich ausgetragen.